GNP

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Galactic Guide / Portfolio
GNP
Galactic Guide GNP Titelbild.jpg
Veröffentlichung 12.11.2014
Themenliste Helios, Odin, Charon, Baker
Schiffsysteme
FarSeer Corporation
AllTell
Skanix
Ja
RSI RSI
Übersetzung Übersetzung

Helios. Odin. Charon. Baker. Diese Systeme weit abseits der Erde oder dem militärischen Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk des UEE sind nicht unbedingt Systeme von denen man erwartet, dass sie einen Ruf für High-End-Raumfahrtechnik sammeln würden. Aber das ist genau das, was im Falle von GNP passiert ist. Mit dem Wunsch, aus der Masse von Schiffsherstellern heraus zu stechen, und um mit den weiter entwickelten „Heimatwelten“ mithalten zu können, schlossen sich die Regierungen dieser vier Systeme zusammen, um die Erschaffung von GNP zu finanzieren – einer völlig neuen Art von Unternehmen.

Die Basis der Firmenstruktur von GNP war die auf Tangaroa (Helios II) befindliche FarSeer Corporation. FarSeer wurde im Jahre 2908 gegründet und produzierte High-End-Sensorausrüstung für fast 30 Jahre. Trotz der bekannten Qualität ihrer Produkte konnte FarSeer sich nicht durch die Rezession in der Raumfahrtindustrie der späten Zwanziger Jahre retten und ihr Besitz wurde an die Regierung von Helios übertragen. Statt FarSeer an den Tiefstbietenden zu verkaufen, nutzte die Regierung Steuergelder, um die Firma am Leben zu erhalten und ihren kolonieübergreifenden Allianzplan zu entwickeln. Die Infrastruktur der ehemaligen FarSeer Corporation wurde schon bald mit wieder in Besitz genommenen Antriebslaboren im Odin-System, einer Reihe Raffinerien und Fabriken im Charon-System, sowie einem großen Zufluss an UEC aus dem einzigartigen Ausbeutesystem des Baker-Systems zusammengeführt.

Das verblüffendste an diesem Unternehmen ist, dass es vollständig die lukrativste Sparte der Forschung und Entwicklung von Raumschiffen meidet: sofort anwendbare Waffensysteme. Während Firmen wie Behring und MaxOx Billionen Credits verdienen, indem sie ihren Kunden passende Laser und Raketen verkaufen, verbietet die Satzung von GNP eindeutig, Waffen in die Hände von Zivilisten zu geben (gleichzeitig scheuen sie sich auch davor, entsprechende Systeme für Regierungen zu entwickeln). Stattdessen ist die Produktion der Firma komplett auf die Herstellung von hochwertiger, wichtiger Ausrüstung fokussiert, an die die meisten bei der Austattung ihres Raumschiffs nicht direkt denken: Sensoren, Antriebe, Navigationsmarker, Kontrollpanels für Leitungssysteme, Software und Ähnliches.

Sensoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

GNPs erster Triumph war die Übernahme ihres V601-11 RADAR durch die UEE-Navy. Das V601-11 ist ein hochauflösendes Radarsystem, welches dazu in der Lage ist, dutzende Ziele zu verfolgen und mit hunderten von Subsystemen im Schiff zu interagieren. Es bildet jetzt die Grundlage der bekannten ‚Top Gun‘ F7A-Hornet Jäger der Navy. Der F7C Hornet-Vertrag, von dem erwartet wurde, dass er an AllTell oder Skanix geht, änderte alles für GNP und erschütterte die Fundamente der Raumfahrtindustrie.

Der Vertrag war allerdings nur der erste Schlag. Die schiere Überlegenheit des Systems wurde sofort klar, und andere Hersteller begannen, das V601 zu lizenzieren oder zu kopieren. GNP machte Milliarden von Credits, von denen 100% wieder in Entwicklung und Herstellung investiert wurden. Auch wenn andere Unternehmen in den letzten Jahren ähnliche Radarsysteme entwickelt hatten, so hat die Modularität und Anpassbarkeit des V601 den Löwenanteil des Einkommens gesichert.

Getreu ihrer Worte gibt es keinerlei Unterschied zwischen der zivilen und militärischen Version der V601-11, dieselbe robuste Technologie und Software, die in der F7A Hornet benutzt wird, ist auch als Standardausrüstung (oder als Upgrade) bei einer Vielzahl von Zivilschiffen verbaut (allen voran die Musashi Industrial & Starflight Concern Freelancer-Reihe, welche das System bereits integriert hatte, bevor es ein Standard wurde).

Das V601-11 System ist mehr als einfach nur ein physischer Scanner, es ist ein komplettes Raumschiffkonzept, welches physische Module und ein Heads up Display einschließt. Entwickelt von einem Softwareteam, zu dem einige der fortschrittlichsten Interface-Designer der Galaxie gehörten, ist das HUD des V601-11 eine wahre Schönheit. Direkt in das Helmdisplay integriert, liefern die sanften Farbtöne viele Informationen, ohne dabei abzulenken. Das HUD Layout ist reaktiv, mit der nötigen Rechenleistung, um Informationen je nach Bedarf vorausschauend zu filtern und anzuzeigen, es kann in einem Moment Zielerfassungsdaten anzeigen und im nächsten Moment NavCom-Informationen. Des Weiteren ist das Standard GNP HUD nun Millionen von Leuten bekannt, die nicht unbedingt Piloten sind, da das HUD in Arena Commander von Original Systems verwendet wurde. Aus Angst, dass das HUD alltägliche öffentliche Ware werden könnte, bestand GNP darauf, dass Original Systems eine Lizenz für die Nutzung des Designs bezahlte, statt es einfach zu reproduzieren (Die Lizenzkosten betrugen einen einzelnen UEC).

Motoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn das V601-11 die Geburtsstunde von GNP war, dann war es die Tonnerre-Antriebsreihe, die GNP ihren Platz als mannigfaltiges Unternehmen mit breitem Spektrum sicherte. Auf Odin unter extremen Deep-Space-Bedingungen getestet und auf Charon produziert, ist der Tonnerre-Antrieb ein interessanter Weg, sich auf dem Raumschiffantriebsmarkt zu präsentieren. Frühere Unternehmen haben immer versucht, ihre Antriebe zu vermarkten, indem sie sich auf das am ehesten PR-freundliche Argument konzentriert haben: Schnelligkeit. Während alle anderen Unternehmen damit beschäftigt waren, sich gegenseitig zu überbieten, um den Platz der ORIGIN 350r oder der Anvil Super Hornet einzunehmen, realisierte GNP, dass es im Gegenzug kaum Konkurrenz (geschweige denn Qualität) im Bereich der größeren Transportschiffe gab.

Designteams setzten sich daran, eine Reihe von starken, widerstandsfähigen Kernspaltungsantrieben zu entwickeln, die durch flüssige Thoriumfluoridreaktoren betrieben wurden. Dabei fokussierten sie sich ausschließlich auf größere Schiffe, statt auf etwas, das man auf kleinere Schiffe hätte adaptieren können. Hieraus wurde eine Serie von wahren Qualitätsantrieben geschaffen. Tonnerre-Antriebe sind leicht zu reparieren und instand zu halten, mit einem einfachen Kern an Teilen, die leicht ausgetauscht werden können (in vielen Fällen sogar während des Fluges). Die daraus resultierende Tonnerre-Linie, die im Moment in neun separaten Modellen produziert wird, war von Anfang an darauf konzipiert, die alternden Antriebe der MISC Freelancer und Starfarer Chassis abzulösen. Der riskante Zug funktionierte genau wie geplant: MISC übernahm die GNP Tonnerre-00 für alle Freelancer Modelle und die GNP Typhon-00 für ihre massive Starfarer.

Es gibt drei Baureihen der GNP Tonnerre, jede mit drei unterschiedlichen Größen. Der kleinste Antrieb, entwickelt für die Freelancer, ist die Tonnerre (Tonnerre-00, -55 und -77). Die zweite Reihe, die Super Tonnerre, wurde bisher noch von keinem Hersteller übernommen, auch wenn Gerüchte behaupten, dass Aegis sich in Gesprächen befindet, diese für die neuen zivilen Modelle der Retaliator Base zu übernehmen. Die riesigen Typhons, entwickelt für die Starfarer-Tanker und große Transportschiffe, vervollständigen das Sortiment. MISC’s Zufriedenheit mit dem aktuellen Stand der Baureihen legt nahe, dass die größten Antriebe, die Typhon-77, schon nächstes Jahr auf der Hull C eingebaut werden könnten. Da Flüssig-Thoriumfluorid-Antriebe theoretisch unendlich wachsen können, ist es sehr wahrscheinlich, dass GNP in den nächsten fünf Jahren noch größere Antriebe für die richtigen Großkampfschiffe bekannt geben wird.

United Earth Credits. Diese Credits stellen die offizielle Währung der Menschen im Star Citizen Universum dar.