Ferron

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Galactic Guide / Portfolio
Ferron
Galactic Guide Ferron Titelbild.jpg
Veröffentlichung 06.10.2015
Personenliste Ariel Rutte
Darcy Ferron
Messer XI
Lelani Toan
Pali Laumet
Themenliste 78. Geschwaders
Bergbau
Wasserknappheit
Sol Astroexploration Society
Comm-Link Comm-Link:14985
RSI RSI
Übersetzung Übersetzung

Wie die bekannte Historikerin Ariel Rutte einst schrieb: „Wenn das Sol System das Herz des Imperiums und Terra sein Kopf ist, dann ist Ferron das Blut, das durch seine Venen jagt.“ Als das System 2460 entdeckt worden ist, konnten nur wenige vorhersagen, wie wichtig Ferron über Jahrzehnte für das Vorantreiben der Wirtschaft und der Expansion der Menschheit des aufkeimenden Imperiums werden würde oder wie tief es letztendlich von seinem früheren Ruhm stürzen würde.

Ferron wurde von Pali Laumet entdeckt, einem der Gründungsmitglieder der Sol Astroexploration Society. Bestehend aus extrem wohlhabenden Abenteurern, die sich der Suche nach neuen Sternensystemen gewidmet haben, kann die S.A.S. mit vielen Jumppoint Entdeckungen dieser Zeit in Verbindung gebracht werden. Laumet hatte die Weiten von Croshaw bereits für mehrere Monate durchflogen und war aufgrund sich zu Ende neigender Vorräte und einer unruhigen Crew nur Tage davor entfernt, wieder zum Sol System zurückzukehren, als sein Stoker, Darcy Ferron, bemerkte, dass ihr Treibstoffberechnungen für den Quantum Drive falsch waren. Laumet prüfte die Zahlen doppelt, vermutend, dass der zusätzliche Verbrauch durch die Anziehung eines noch unentdeckten Jumppoints verursacht wurde. Als er sich sicher war, waren seine Crew zwei Tage später die ersten Menschen, die in dieses System gesprungen sind, das Laument dankenswerterweise nach dem scharfsichtigen Darcy Ferron benannte. Und nach seiner Rückkehr verschenkte er die Koordinaten des Systems, wie es die S.A.S. Tradition verlangte, als philanthropischer Dienst an der Menschheit.

Nachdem die anfänglichen Untersuchungen der Regierung abgeschlossen waren und das System als idealer Besiedlungskandidat deklariert worden ist, wurde es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Firmen- und private Interessenten eilten in das System, begierig darauf, ihre Ansprüche anzumelden. Der darauffolgende Kampf um Land- und Mineralienrechte wuchs so wild an, dass die UNE eingreifen musste und eine Lotterie etablierte, um bei der Schlichtung der Streitfragen zu helfen. Nachdem die erste Auslosung stattgefunden hatte, wurde eine Vielzahl von Schlupflöchern und Mängeln enthüllt, die einigen Gruppen und Firmen unfaire Vorteile gewährte, deren Klärung Jahre andauerten. Die fehlgeschlagenen Schlichtungsversuche der Regierung trugen dazu bei, sowohl die Unfähigkeit als auch die Ineffizienz der UNE aufzuzeigen, als sie sich bemühte, mit der rasanten Expansion der Menschheit zurechtzukommen. Einige Historiker haben die Theorie aufgestellt, dass die bürokratischen Misserfolge während Ferrons Verlosung die Flammen der Reform nur anfachte, die wahrscheinlich zur Auflösung der UNE und zur Entstehung der UPE im Jahr 2523 führte.

Trotz seinem schwierigen Start war Ferron aufgrund der Fülle an natürlichen Ressourcen bereits auf der Überholspur zum Reichtum. Binnen Kurzem war es ein geschäftiges Zentrum für Bergbau und Handel und im Jahre 2529 erreichte das System einen repräsentativen Status innerhalb der UPE. Jahrzehnte des Erfolgs folgten als das System die Werkstoffe lieferte, die die Menschheit brauchte, um die Sterne zu erobern. In seiner Blütezeit wuchs Ferrons Bevölkerung genug, um es mit der des Sol Systems aufnehmen zu können und es war auf einem guten Weg, es auch politisch tun zu können. Allerdings würde der Erfolg des Systems leider nicht anhalten.

Der erste Rückschlag trat im Jahr 2791 auf, als Messer XI das System fälschlicherweise beschuldigte, Dissidenten aufzunehmen. Aus Angst vor dem Imperator flohen unzählige wohlhabende Bürger und Messerloyalisten aus dem System und nahmen dabei eine gewaltige Menge Finanzmittel und Macht mit sich. Als schließlich der militärische Schlag kam, war es nur der legendären Tapferkeit der Mitglieder der 78. Geschwaders und ihrem heroischen Widerwillen, Zivilisten zu töten, zu verdanken, dass Gewalt vermeidet worden ist, aber bis dahin war der ökologische und politische Schaden für Ferron bereits angerichtet.

Der nächste Knall sollte im Jahr 2832 auftreten, als Shubin Interstellar zum ersten Mal für dieses System Profiteinbußen bekannt geben musste. Das Bergbau-Konglomerat führte den Verfall einer der größeren Minen als Grund an und merkte an, dass weitere Standortschließungen folgen werden. Das sollte sich als Ferrons Totenglocke herausstellen. Jahre des Raubbaus forderten ihren Tribut und das System war zu dieser Zeit bereits nahezu komplett ausgenommen. So schnell es auch zu Prominenz aufgestiegen ist, Ferrons Absturz sollte noch viel schneller sein. In nur einer Dekade halbierte sich die Bevölkerung des Systems fast und seine Wirtschaft sank sogar noch tiefer. Heute ist es nur noch ein Schatten seines früheren Ruhms, die Knochen eines pulsierenden Systems, das sich für das Wohl des Imperiums selbst an Ressourcen ausbluten ließ.

Während Ferron weit von einem idealen Ziel für den gewöhnlichen Reisenden entfernt ist, zeichnet das System ein ordentlicher Anteil von Besuchern aus, die von seiner historischen Bedeutung angezogen werden sowie abenteuerlicheren Goldgräbern, die hoffen, einige Reste wertvollen Erzes zu finden, die vielleicht übersehen worden sind.

Ferron I[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Zwergplanet liegt in der Nähe des Hauptsterns von Ferron. Unbewohnbar und ohne Ressourcen ist Ferron I aufgrund der ungewöhnlichen und bisher unerklärten Varianz seiner Magnetosphäre nur für die wissenschaftliche Gemeinschaft interessant.

Ferron II[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In jedem anderen System wäre dieser kernlose Planet nur eine weitere tote Welt, aber im Ferron System war es eine Enttäschung. Ferron II fehlt es sowohl an leicht erreichbaren Mineralien als auch den richtigen Bedingungen für Terraforming, wodurch es in den Schatten seines ressourcenreichen Nachbars Ferron III gedrängt wurde.

Allerdings haben harte Zeiten auf Ferron dafür gesorgt, dass die Menschen einen zweiten Blick auf den Planeten warfen. Viele hofften, dass neue Fortschritte in der Bergbautechnologie möglicherweise dazu führen würde, dass der Planet doch noch irgendeinen Profit abwerfen würde.

Asura (Ferron III)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einst als das Kronjuwel des Systems bezeichnet, wurde es aufgrund der gewaltigen Mengen wertvollen Erzes und Mineralien, die während des Terraforming Prozesses auf Asura gefunden worden sind, zu einem ökonomischen und politischen Machtzentrum. Während dieses ausgedehnten Wirtschaftsbooms wurde nur wenig an das gedacht, was aus der Welt werden würde, wenn die Minen irgendwann versiegen würden und nur noch die wenige verarbeitende Industrie übrig bliebe. Asura war ein Bergbauplanet bis zu seinem Kern und für beinahe 400 Jahre wurde jedes Stückchen der planetaren Ressourcen ausgegraben, geerntet, aufbereitet und abtransportiert bis nichts mehr übrig war.

Nachdem der alte Glanz des Planeten aufgebraucht war, versanken die Menschen in Armut. Nichts zeigt das besser als die zügig abbauende und bröckelnde Infrastruktur der einst so großartigen Stadt Tram.

Als der Bergbau an den meisten Stellen von Asura eingestellt wurde, wurde die atemberaubende industrielle Metropole Tram das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Planeten. Zwischen großen Fabriken, Raffinerien und Entwicklungswohnungen, wurden wunderschöne öffentliche Parks eingestreut. Diese visuelle Harmonie zwischen Natur und Industrie inspirierte die Dichterin Lelani Toan im 27. Jahrhundert zu folgender Bezeichnung für Tram:

„Balance, beauty both created

Through industry of man which elevated

This random rock that within teems

Building blocks for a city of dreams.“

Mittlerweile ist das Leben in Tram erheblich härter. Heute ist die Stadt größtenteils verschlossen und verlassen und ihr Himmel ist fast ständig grau von all den Giften, die von der Schwerindustrie achtlos in die Atmosphäre gepumpt worden sind. Wasser ist ständig knapp, da die meisten natürlichen Vorkommen genauso kontaminiert worden sind. Was die verbliebene Bevölkerung angeht, so haben kriminelle Unternehmen bereits jedes legitime Geschäft der Hauptindustrie um Längen übertroffen, während einige Zivilisten sich mit einer Reparaturstation oder Tankstelle durchschlagen.

Besucher sollten vorsichtig sein, wenn sie sich durch die Stadt bewegen, da aufgrund des anhaltenden Polizeistreiks die Chancen sich drastisch erhöht haben, belästigt zu werden, vor allem wenn man die Stadtparks betritt, die inzwischen eine Brutstätte für illegale Aktivitäten sind. Wer nach Schnäppchen sucht, sollte einen der planetaren Bergbau-Superstores besuchen, in denen die Ausrüstung bereits Staub ansetzt. Denkt daran, einen vertrauenswürdigen Freund, Kollegen oder bezahlte Wache mitzunehmen. Kriminelle Elemente sind dafür berüchtigt, Gäste ins Visier zu nehmen, die in den lokalen Geschäften große Summen liegen lassen.

Ferron IV[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wabernde Oberfläche von Ferron IV ist ein wunderschöner Anblick, den Piloten gelernt haben aus sicherer Entfernung zu genießen. Die dicke Schicht aus metallhaltigem Wasserstoff des Gasgiganten verhält sich wie ein gewaltiger elektrischer Leiter, der zu gravierenden Schäden an den sensiblen Avioniks der Schiffe führen kann. Banditenbanden sind dafür bekannt, in den Interferenzstreifen des elektrischen Felds zu lauern, nur darauf wartend, ein funktionsunfähiges Schiff zu erbeuten.

Reisewarnung

TSB Transport Safety Board Logo.png

Der Mangel an Trinkwasser auf Asura hat zu grausamen Machtkämpfen zwischen den Lagern rund um Tram geführt. Aus diesem Grund wird allen Besuchern dringend empfohlen, innerhalb des Zentrums von Tram zu bleiben und Reisen zu den Außenbezirken der Stadt ohne lokale Führer zu vermeiden.


Ein Flüstern im Wind[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Wie können wir erwarten, die Menschen von Tram zu beschützen, wenn es die verdammten Menschen von Tram sind, die uns umbringen?“ – Clair Slovonik, ehemaliger Polizeikapitän von Tram, Gouverneur Ratssitzung, 22.05.2936

„Für Ferrons Rückkehr zu altem Glanz müssen wir versuchen sein wertvollstes Gut wiederzuerwecken – die emsige Natur seiner Bürger.“ – Paul Dibly, ehemaliger Gouverneur von Tram, Wiederwahl Ansprache, 17.09.2912

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Star Citizen Wiki Logo.pngComm-Link Artikel 14985 vom 6 Oktober 2015 in diesem Wiki

Als Magnetosphäre bezeichnet man das Raumgebiet um ein astronomisches Objekt, in dem das Magnetfeld des Objekts dominiert.