Shubin Interstellar

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Galactic Guide / Portfolio
Shubin Interstellar
Galactic Guide Shubin Interstellar Titelbild.jpg
Veröffentlichung 27.06.2016
Besetzung Dr. Edward Nogel
Martha Shubin
Garvin Arlington
Themenliste Terraforming
Bergbau
Fulcrum Mining Associates
RSI RSI
Übersetzung Übersetzung

Das versteckte Imperium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das von Ökonomie-Historiker Dr. Edward Nogel als „Das versteckte Imperium“ bezeichnete Unternehmen Shubin Interstellar wurde zu einem der am stärksten expandierenden Unternehmen in der Geschichte des UEE. Mit Profiten, die jeden Sternensystem Konkurrenz machen können und mit einem Mitarbeiter-Stamm, der ein solches Sternensystem füllen könnte. Während die meisten Leute die Firma vom Namen her kennen, sind sie sich meist nicht darüber bewusst, wie groß Shubin Interstellar eigentlich ist. Das liegt daran, dass die meisten Geschäfte der Firma in entfernten Bereichen des Alls stattfinden. Jedoch hatte man bereits seit dessen Gründung große Pläne für Shubin.

Als es im Jahre 2410 gegründet wurde, begann Shubin als Investorengruppe, die von der auf Sol bekannten Baumagnatin Martha Shubin geleitet wurde und die Vorteile aus dem nahenden Terraforming-Boom ziehen sollte. Als die Menschheit mit ihrer Entdeckung der Sterne Fortschritte erzielte und immer mehr neue Welten entdeckt wurden, rechnete Martha sich aus, dass es sich auszahlen würde, auf Terraforming zu setzen. Die Gruppe begann damit, vielen Terraforming-Firmen Kapital bereitzustellen, jedoch befand sich Shubin Interstellar nach einer Reihe von Firmen-Fusionen und Käufen anderer Unternehmen in der führenden Rolle des drittgrößten Terraforming-Konglomerats des UNE.

Die Firma wuchs, während auch die Menschheit wuchs, aber der Vorstand von Shubin befand sich bald in der problematischen Situation, dass die Fixkosten sehr hoch ausfielen, nachdem alle Terraforming-Operationen abgeschlossen waren. Daher musste das bei den zuvor durchgeführten Planeten-Engineering-Projekten angesammelte Equipment und die aufgebaute Expertise entweder verkauft oder auf sonstige Art zu Geld gemacht werden, nachdem das jeweilige Projekt abgeschlossen war – jedoch meist unter großen Verlusten. Diese Befürchtungen wurden verstärkt, als sich die rapide Expansion des 25. und 26. Jahrhunderts zu verlangsamen begann, da es immer weniger Systeme gab, die man terraformen konnte. Die Lösung präsentierte sich, als Fulcrum Mining Associates einen groß angelegten Kauf von Shubin Material im Centauri System anbot. Shubin machte jedoch ein Gegenangebot, um Fulcrum vollständig aufzukaufen. Der Plan dahinter war, mit der so gewonnenen Bergbauerfahrung die eigenen Terraforming-Unternehmen und -ausrüstungen direkt für den Bergbau-Einsatz umrüsten zu können.

Dies stellte sich als hochprofitable Entscheidung heraus und bald wuchs das bereits ziemlich beeindruckende Portfolio von Shubin noch weiter. Bald wurden reine Bergbaueinrichtungen auch in Systemen gebaut, in denen kein Terraforming geplant war. Anfang des 27. Jahrhunderts machte der Bergbau 60% des Marktwertes von Shubin Interstellar aus, sodass die Firma ihre Terraformingsparte als eigenständiges Unternehmen ausgliederte und sich fortan auf den Erzkauf fokussierte. Shubin hatte sich damit von einer Firma, die beim Aufbau vieler Welten geholfen hatte, zu einer Firma entwickelt, welche solche Welten bevorzugt auseinander riss.

Wir spulen bis zum heutigen Tag vor: Shubin hat Bergbauoperationen in so gut wie jedem System des UEE. Ihr Einfluss auf Politik und Regierungen ist unvergleichlich und öffentliche Informationen zeigen, dass Shubin im Fiskaljahr 2945 mehr Geld in Lobbyarbeit investiert hat als jedes andere Unternehmen. Während man heutzutage mit „Steinen in der Tasche“ meint, dass ein Senator zum Stören von Verfahren neigt, wurde diese Formulierung ursprünglich dazu verwendet, um einen von Shubin Interstellar gesponserten Senator zu beschreiben. Trotz ihrer Größe, Geschichte und politischen Machenschaften demonstriert ihr neues, glänzendes Hauptquartier auf microTech den Willen von Shubin, weiterhin an vorderster Front bleiben und sich dafür ständig weiterentwickeln und weiter wachsen zu wollen. Viele rechnen den anhaltenden Erfolg der Firma dem aktuellen CEO Gavin Arlington an.

Wunderkind[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner Geburt auf der Erde wurde Gavin Arlington bereits in jungen Jahren in die Welt der Unternehmen und Finanzen eingeführt. Seinen ersten Job erhielt er als Runner an der Mumbai Rohstoff Börse. Nach seiner 2941 veröffentlichten Autobiografie „Collecting Dust“ war es diese Zeit bei der Börse, in der er dabei zusah, wie Vermögen in Sekundenbruchteilen entstanden sind und verloren gingen, die ihn zur Entwicklung seiner Geschäftsphilosophie „Evolutives Management“ inspirierte. Nach dieser Theorie kann eine Firma nur dann agil bleiben und nicht in Stagnation enden, wenn man eine unternehmerische Umgebung schafft, in welcher die ambitionierten und hart arbeitenden Arbeiter belohnt und diejenigen, die nicht genug leisten, ausgesondert werden. Auch wenn Shubin in den letzten paar Jahren eine hohe Turnover-Rate gezeigt hat, scheint diese Strategie zu funktionieren. Seit Arlington das Ruder übernommen hat, konnte die Firma Rekord-Profite und -Expansionsraten verzeichnen. Unter seiner Leitung wurden dutzende neuer Initiativen gestartet, zu denen auch der Umzug der Firma ins Stanton System, technische Überarbeitungen der Bergbauflotte, ihr Programm zur Konservierung von Geschichte, Gesundheitsfürsorge für Mitarbeiter, massive Beiträge für wohltätige Zwecke sowie die Anstellung von Militärveteranen zählen. Jedoch ist eine seiner aktuelleren Direktiven, trotz dieses beeindruckenden Portfolios an Leistungen, im Mittelpunkt einer kontroversen Diskussion.

Den Wohlstand teilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Shubin Interstellar Gießerei

Vor Kurzem hat Shubin Interstellar mit einem weiteren interessanten Wandel begonnen und ist vom hauptsächlichen Anstellen internen Personals dazu übergegangen, vorwiegend externe Dienstleister anzustellen. Arlington hat schriftliche Stellungnahmen abgegeben, in denen er als Grund für diese Umstellung die erhöhte Flexibilität des Unternehmens im Falle sich ändernder Bergbaubedingungen angibt. Dadurch können sich die Kern-Mitarbeiter stets auf die Operationen mit höchster Priorität fokussieren.

Jedoch haben nun Gruppen für die Erhaltung der Bergbaurechte zurecht angemerkt, dass viele der bei Dienstleistern angestellten Minenarbeiter nicht mehr dieselben Vorzüge und Schutzmaßnahmen genießen, wie sie Vollzeitangestellten von Shubin zustehen. Seit Shubin dazu gezwungen wurde, noch tiefer in gefährlichere Gebiete vorzudringen, werden Stimmen laut, dass Shubin nur deshalb auf Dienstleister umgestiegen ist, um steigende Kosten und Risiken zu umgehen, die durch eigene Arbeitskräfte in schwierigen Gebieten auf sie zukommen könnten. Es lässt sich jedoch nicht leugnen, dass unabhängige Bergbauer sich in Massen auf diese Jobs stürzen, um sich die Credits in dieser manchmal sehr harten Industrie zu sichern.

Was auch immer die Zukunft für Shubin Interstellar bereit hält, man kann nicht abstreiten, dass sie ihre Spur in der Geschichte der Menschheit hinterlassen haben. Mit den hunderten Tonnen von Erzen und Mineralen, die pro Sekunde abgebaut werden, verändern Shubin Interstellar und ihr CEO Gavon Arlington immer noch das Erscheinungsbild unseres Empires. Nicht physikalisch mit ihren riesigen Operationen, sondern auch hinter den Kulissen mit ihrem weitreichenden Einfluss und ihrer finanziellen Stärke.