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Showdown - Economic Imbalance

Aus Star Citizen Wiki
News Update
Economic Imbalance
Showdown Titelbild.jpg
Veröffentlichung 25.01.2017
Personenliste Eria Quint
Kavan Aarset
Octavia Beate
Themenliste Ja
Ökonomie
RSI RSI
Übersetzung Übersetzung

SHOWDOWN!

Auto-Transkript zur Vorlage bei S&P und NFSC

Episode:61:12 : „Wirtschaftliches Ungleichgewicht…“

Eria Quint: Hallo und willkommen bei Showdown, der politischen Sendung, die dringende Angelegenheiten aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Ich bin Ihre Moderatorin, Eria Quint. Heute untersuchen wir einen kürzlich veröffentlichten Bericht des Senat Komitees für Interstellaren Handel (CIC), welche das steigende, ökonomische Ungleichgewicht im Empire beleuchtet. Auch wenn der Wohlstand im UEE weit und breit verteilt zu sein scheint, gibt es immer noch zu viele Menschen, die ein Problem mit ihrem Lebensunterhalt haben.

Verschiedene Regierungsprogramme und regierungsunabhängige Organisationen versuchten, diesen Umstand zu bekämpfen und sind gescheitert. Daher fragen sich viele, ob die bedachte Organisation zwischen privaten und öffentlichen Sektoren das ist, was wirklich für die Erhöhung des Lebensstandards von Milliarden von Menschen im ganzen Empire gebraucht wird.

Mein erster Gast hat einen großen Teil ihrer Karriere damit verbracht, gerade an diesen Problemen zu arbeiten. Senatorin Octavia Beate repräsentiert das Ferron System, welches seine ganz eigenen, ökonomischen Nöte hinter sich hat. Sie ist ein etabliertes Mitglied des Senat-Komitees, welches den Bericht veröffentlicht hat. Senatorin Beate, wir sind Ihnen sehr dankbar, dass Sie sich trotz Ihres vollen Terminplans Zeit für uns nehmen.

Senatorin Octavia Beate: Natürlich. Die Regierung leistet eine Menge guter Arbeit in dieser Sache, auch wenn sie unbemerkt bleibt. Ich bin froh, hier einige der Aktionen umreißen zu können, die wir auf den Weg gebracht haben.

Eria Quint: Und um eine Perspektive aus dem privaten Sektor zu bieten, haben wir außerdem Kavan Aarset bei uns, CEO von Economic Advancement for All (EAA), eine regierungsunabhängige Organisation, die sich auf die Sicherstellung ökonomischer Gleichstellung fokussiert. Willkommen, Kavan.

Kavan Aarset: Ich freue mich auf eine rege Diskussion über ein Problem, bei dem wir wohl alle der Meinung sind, dass es mehr Aufmerksamkeit verdient.

Eria Quint: Fangen wir mit Ihnen an, Senatorin Beate. Es ist fast 100 Jahre her, als die meisten größeren Bergbauoperationen das Ferron System verlassen haben. Ein Vorgang, von dem sich Ihr Planet immer noch nicht erholt hat. Der Bericht des CIC behauptet, dass zwei Drittel der Bewohner des Systems unglücklich mit ihrer aktuellen, wirtschaftlichen Situation sind. Was muss die Regierung tun, um ihre Wähler mit mehr wirtschaftlichen Möglichkeiten zu versorgen?

Senatorin Octavia Beate: Die unglückliche Wahrheit ist, dass dieses Problem nicht auf Ferron begrenzt ist. Diese Angelegenheit betrifft Menschen von Hyperion bis Terra. Es gibt Milliarden bedürftiger Menschen im Empire und die Regierung muss kreativ genug werden, Dinge zu probieren und Veränderungen zu bewirken. Ein Problem dieser Größe benötigt eine ebenso große Lösung.

Eria Quindt: Gibt es irgendwelche „großen Lösungen“, die sich in Ihren Augen als effektiv erwiesen haben?

Senatorin Octavia Beate: Absolut. Ich bin eine offene Unterstützerin groß angelegter Militär- und Infrastruktur-Ausgaben. Projekte wie die Retribution und die Synthworld benötigen Ressourcen und Arbeit aus dem gesamten Empire. Diese Regierungsausgaben generieren nicht nur wirtschaftliches Wachstum, welches auch bei denen ankommt, die am meisten darauf angewiesen sind, sondern hilft auch dabei, das Gebilde des von uns so geliebten Empires zu verbessern und zu schützen.

Eria Quint: Mr. Aarset, wie würde eine regierungsunabhängige Organisation wie die EAA die wirtschaftliche Unzufriedenheit auf Ferron angehen?

Kavan Aarset: Nicht mit Plattitüden, was unglücklicherweise oft die Antwort von Senatorin Beate ist. Dies ist ein Problem –

Senatorin Octavia Beate: Bitte was?

Kavan Aarset: Diese sogenannten „großen Lösungen“ sind nicht mehr als ein Pflaster. Um die Wurzel dieses Problems wirklich anzupacken, müssen wir spezifische Maßnahmen durchführen, die auf sorgfältiger Analyse der Bevölkerung, Wirtschaft, Ressourcen, Infrastruktur und einer Vielzahl anderer Faktoren des Systems beruhen. Lösungen müssen auf die individuellen Systeme zugeschnitten sein, um Ergebnisse zu garantieren. Also darauf müssen wir uns zuallererst fokussieren; die Menschen wahrhaftig zu verstehen, denen wir helfen wollen.

Senatorin Octavia Beate: Mr. Aarsets Ziel, persönlich jedes einzelne System zu diagnostizieren und das spezifische Problem jedes Systems anzugehen ist eine, nun es ist eine bewundernswerte Mission, aber auch eine nicht durchführbare. Nicht mal die UEE Regierung ist einem solchen Unterfangen gewachsen, weshalb wir Dokumente wie den zuletzt veröffentlichten Bericht ausarbeiten.

Die Menschen des UEE brauchen jetzt Hilfe. Diese Leute brauchen Jobs und Möglichkeiten; sie müssen nicht Gegenstand einer weiteren akademischen Forschungsarbeit sein. Deswegen habe ich hart daran gearbeitet, Regierungsressourcen direkt in diese benachteiligten Systeme zu leiten und zwar jetzt.

Eria Quint: Mr. Aarset, welche spezifischen Aktionen hat das EAA unternommen, um den Zurückgelassenen zu helfen?

Kavan Aarset: Wir haben die strikte Regel, dass jegliche Credits, die in einem System ausgegeben werden, direkt an lokale Geschäfte gehen sollen. Das Problem mit Senatorin Beates massiven Ausgabenplänen ist, dass sie nichts anderes sind als riesige Zahltage für Mega-Unternehmen. Ein kleines Familienunternehmen in Ferron hat keine Chance auf einen Synthworld Vertrag, wenn sie mit Multi-System-Konglomeraten wie Shubin oder ArcCorp darum konkurrieren müssen.

Senatorin Octavia Beate: Mr. Aarset führt hier in die Irre. Er weiß, dass die meisten dieser riesigen Projekte von großen Firmen fordern, lokale Dienstleister und Söldner anzustellen. Das pumpt große Summen von Credits in die lokale Wirtschaft. Zusätzlich wird das auf all die Credits addiert, die von den ganzen Arbeitern im System ausgegeben werden, wenn sie Essen gehen oder sich ein Spiel in der lokalen Sataball Arena anschauen.

Eria Quint: Lassen Sie uns weitermachen. Der Bericht enthielt außerdem eine Liste von Systemen, welche die meiste wirtschaftliche Hilfe benötigen. Die Liste ist verblüffend ähnlich –

Kavan Aarset: Entschuldigung, Eria, aber das Anstellen von Dienstleistern durch Mega-Unternehmen ist kein Rezept für wirtschaftlichen Erfolg für all diejenigen, welche die meiste Hilfe brauchen. Es macht die wirtschaftliche Ungleichheit nur noch schlimmer. Man muss sich nur Hurston ansehen, um ein Beispiel dafür zu finden.

Eine kürzliche Untersuchung der Terra Gazette hat enthüllt, wie beleidigend niedrig die Vertragsarbeiter auf Hurston bezahlt und wie austauschbar sie behandelt werden. Große Unternehmen wie Hurston sind nur daran interessiert, was unter dem Strich für sie herauskommt; nicht daran, den wirtschaftlich Benachteiligten zu helfen. Tatsächlich ist es sogar in ihrem Interesse, die Löhne niedrig zu halten, sodass sie größere Teile ihrer Gewinne behalten können.

Senatorin Octavia Beate: Hurston als Beispiel zu verwenden, ist nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver. Wir wissen alle, dass der Planet Hurston komplett im Besitz des Unternehmens ist und damit auch unter der Kontrolle ihrer ganz eigenen Arbeitsgesetze, Regeln und Regularien. Ich mag zwar nicht mit allen von Hurstons Grundsätzen übereinstimmen, aber es ist das Recht der Firma, ihren Planeten so regieren, wie sie es für richtig halten, solange sie sich an die allgemeinen Gesetze des UEE halten.

Kavan Aarset: Und diese wurden seit wann genau nicht mehr aktualisiert?

Senatorin Octavia Beate: Wenn die Dienstleister auf Hurston nicht mit ihrer Bezahlung, den Lebensbedingungen oder anderen Dingen zufrieden sind, ist es ihr gutes Recht, an einen anderen Ort zu ziehen.

Kavan Aarset: Nur viele von ihnen können sich den Umzug aufgrund der gedrückten Löhne und den Methoden der lokalen Firmensicherheit nicht leisten. Die letzte Militärausgabe, für die Senatorin Beate gestimmt hat, enthielt Milliarden von Credits für Verträgen mit Hurston Dynamics, also kann man nicht behaupten, dass die Regierung keinen Druck ausüben könnte. Den Firmen, die ihre Arbeiter unmenschlich behandeln, die Verträge zu verweigern, wäre schon mal ein guter Anfang.

Eria Quint: Dies ist eine faszinierende Diskussion, aber wir müssen eine kurze Werbepause machen. Sobald wir wieder da sind, fordere ich Senatorin Beate und Kavan Aarset auf, ihre ideologischen Unterschiede beiseite zu schieben. Wir werden sehen, ob sie sich auf einen Weg einigen können, wie der öffentliche und private Sektor zusammenarbeiten können, um den wirtschaftlich Benachteiligten zu helfen.

Das und mehr, wenn Showdown wieder zurück ist.