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Aktuelle Version vom 2. Juli 2020, 17:04 Uhr

Wenn es um das UEE Marine Corps geht, mischen sich Geschichte und Mythos. Während viel über den elitärsten Zweig des UEE-Militärs bekannt ist, bleiben andere Aspekte ein fester Bestandteil der öffentlichen Spekulation und Phantasie, wie zum Beispiel ihr berühmter geheimnisvoller Rekrutierungsprozess. Wie Oberstleutnant Marcus Estes in seiner Geschichte schrieb: "Niemand bewirbt sich, ein Marine zu sein". Stattdessen werden Rekruten aus den Reihen der Armee und der Navy ausgewählt, die auf einem schwer fassbaren Kriterium der Attribute und Fähigkeiten basieren. Bemerkenswert ist, dass die vollständigen Betriebsrichtlinien der Marinesoldaten für die meisten ein Rätsel bleiben. Während ein Großteil der Öffentlichkeit weiß, dass Marines an Bord von Navy Schiffen eingesetzt werden, um Schutz zu bieten, und andere umfassend in planetarischen Invasionsoperationen trainieren, sind Missionsspezifika nicht allgemein bekannt. Nur die Aufgaben des 1. Marinebataillons, das mit dem Schutz des Imperators beauftragt ist, haben das öffentliche Bewusstsein durchbrochen. Um ehrlich zu sein, Marine-Kommandanten bevorzugen es wahrscheinlich so.

Dann kam das "Historical Truth Act" von 2941. Ursprünglich dazu gedacht, Aufschluss darüber zu geben, wie das Messer-Regime die Regierungsgewalt missbraucht hat, enthüllte es aber auch bisher unbekannte Informationen über die Marines und ihre Operationen. Innerhalb dieses riesigen Fundus an Informationen erregte ein bisher unangekündigtes Platoon schnell die Aufmerksamkeit der Historiker. Als Teil der "Spezialkräfte, 2. Bataillon, Bravo Kompanie", zeichnete sich das "6. Platoon" wiederholt aus. Ob im Rahmen von Großoperationen während des Zweiten Tevarin-Krieges oder bei der Durchführung streng geheimer Missionen, das sechste Platoon "Phantoms" erwies sich als eine Eliteeinheit, die konsequent in Anspruch genommen wurde, als das Imperium sie am meisten brauchte.

In das Feuer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das UEE-Militär trennte die Marines von der Aufsicht der Armee und schuf für diese Einheiten ihren eigenen organisatorischen Zweig, nachdem eine Studie von 2558 gezeigt hatte, dass ihre speziellen Fähigkeiten während des Ersten Tevarin-Krieges stark ungenutzt blieben. Jahrzehnte später wurde diese Lehre mit dem Ausbruch des Zweiten Tevarin-Krieges in die Praxis umgesetzt. Kriegsherr Corath'Thal führte einen asymmetrischen Krieg gegen das größere und besser ausgestattete UEE-Militär, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Ihre Streitkräfte blieben mobil und griffen oft ahnungslose Zivilsiedlungen und Schiffe fernab der Frontlinien an, verbreiteten Angst und zwangen die UEE, ihr Militär über größere Gebiete zu verlegen, um somit die Schlagkraft der Menschen zu schmälern. Dies war sowohl eine intelligente Strategie als auch eine Notwendigkeit. Die Tevarin hatten ihre Heimatwelt Kaleeth, das heutige Elysium, im Ersten Tevarinkrieg verloren und verfügten somit nicht mehr über einen Planetenstandort, von dem aus sie ihre Operationen koordinieren konnten. Dennoch hätten sie zu Beginn des Krieges beinahe einen Planeten gewinnen können, wenn es denn das 6. Platoon nicht gegeben hätte.

Im Jahr 2604 rang das UEE-Militär darum, der Guerillataktik der Tevarin etwas entgegen setzen zu können. Inmitten des Durcheinanders entdeckten Milizangehörige eine Tevarin-Truppe, die sich Hyperion näherte, und schickten die Scans an die Navy. Ohne jegliche militärische Präsenz im Fora System, fürchtete sich das Oberkommando umso mehr, dass seltsamerweise genau dort keine Angriffe registriert wurden. In dem Verdacht, dass dies möglicherweise ein Ablenkungsmanöver war, setzte das Oberkommando das sechste Platoon ein, um dort heimlich zu ermitteln. Sie entdeckten, dass Tevarin-Kräfte weit weg von Shoel, unauffällig einen Zwischenstopp auf dem Planeten eingelegt hatten, um ihrer Entdeckung zu entgehen. Das 6. überwachte deren Übertragungen und erkannte, dass diese Kommandozentrale zur Planung und Koordination der Operationen im gesamten Imperium eingesetzt wurde. Besorgt darüber, dass durch das Senden einer Nachricht, sie den Kommandanten der Tevarin auf ihre Anwesenheit aufmerksam machen könnten, befahl das 6. Funkstille und wartete darauf, dass der nächste große HyperClay-Sturm durch das Gebiet zieht. Da diese in der Gegend recht häufig waren, brauchten sie nicht lange zu warten. Im Schutz des Sturms konnte das 6. sich unbemerkt annähern, übernahm schnell die Kontrolle über die Basis und eliminierte alle Tevarin Feindkräfte, ohne einen einzigen Verlust an Marines. Dank ihrer tödlichen Effizienz waren sie in der Lage, riesige Mengen an Tevarin-Informationen zu beschlagnahmen, darunter Verstecke, Waffenlager und Personalverzeichnisse. Das Oberkommando konnte diese Informationen nutzen, um zahlreiche bevorstehende Angriffe auf die UEE zu vereiteln.

Aufgrund dieses Einsatzes kam das Platoon zu seinem Namen, der bis heute unverändert blieb: Die Phantome. So wurden sie auch zur vertrauenswürdigsten Einheit des Oberkommandos für heikle Operationen. Als sich die Vanduul-Bedrohung das erste Mal zeigte, wurde das 6. erneut in Bewegung gesetzt. Die Phantome wechselten durch verschiedene Systeme, die unter wiederholten Überfällen zu leiden hatten. Jahrhundertelang blieb die Einnahme der Tevarin Basis durch das 6. Platoon ihr berühmtester Einsatz, auch wenn das Gesetz für historische Tatsachen später viele weitere Operationen enthüllen würde, die genauso, wenn nicht sogar unglaublicher waren.

Verdeckte Operationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz der Unerschrockenheit, mit der die Phantome ihre blutrünstigen Feinde bekämpften, ist es dennoch unbestritten, dass das Platoon sich als äußerst fähig erwies, auch heikle und geheime Operationen durchzuführen. Das volle Ausmaß ihrer verdeckten Operationen bleibt aber auch heute noch ein Geheimnis. Eine nie zuvor bestätigte Mission wurde dafür erst kürzlich enthüllt.

Am 3. Mai 2812 erklärte ein brillanter, aber gestörter Wissenschaftler namens Dr. Fayel, dass der Planet Leir II jede Verbindung mit dem restlichen Weltall trennen würde. Ursprünglich von dem Terraforming Unternehmen Hatfield & Harding angeheuert, den Planeten bewohnbar zu machen, wurde er besessen davon, den Planeten "rein" zu halten, und überzeugte die Arbeiter, sich seiner Sache anzuschließen und alles oder jeden abzuweisen, der nicht von der Welt war, die sie jetzt Mya nannten.

Hatfield & Harding insistierten wutentbrannt, dass die UEE-Regierung intervenieren solle. Das UEE wies das Unternehmen zurück und merkte an, dass Leir immer noch ein nicht beanspruchtes System war und somit nicht unter ihrer Gerichtsbarkeit stand. Die neue Regierung, die sich des Vermächtnisses des kürzlich abgesetzten Messer-Regimes bewusst war, zögerte, ihre Agenda auf diejenigen zu übertragen, die nicht unter ihrer Aufsicht standen. Doch die UEE hatte ein Problem, das sie vielleicht in die Enge treiben könnte: Ein staatliches Vermessungsteam war nach Leir II entsandt worden, um den Terraforming-Betrieb als Teil des Vorhabens von Hatfield & Harding zu bewerten, das System zu einem offiziellen Teil der UEE zu machen, und sie waren nun auf dem Planeten nicht mehr in der Lage, mit dem restlichen Weltall zu kommunizieren.

Während die UEE-Regierung öffentlich darauf bestand, dass sie sich nicht einmischen würden, beauftragte sie heimlich die Phantome, die Gutachter zu lokalisieren und zu extrahieren. Das 6. Platoon wusste, dass eine Situation mit so vielen Variablen ein vielseitiges Schiff erforderte, und so startete es mit der Valkyrie, einem hochmodernen Anvil-Schiff, das erst kürzlich in die UEE-Flotte eingeführt wurde. Es war eine weise Entscheidung, die sich auszahlte, als sie feststellten, dass die Situation bei Leir II weitaus schlechter war als erwartet.

Ein blutiger Konflikt zwischen Hatfield & Harding Sicherheitskräften und Fayels Loyalisten war ausgebrochen, die anfingen, sich "Outsiders" zu nennen. Als sie sich der Planetenoberfläche näherten, gerieten die Walküren des 6. Platoon von beiden Seiten des Konflikts unter Beschuss. Sie änderten ihre Flugroute, weil sie nicht bereit waren, sich mit beiden Seiten zu befassen. Stattdessen ließen die Phantome diskret Fahrzeuge der Tumbril C-Serie fallen, um die Messstationen zu durchsuchen und die Position der Gutachter zu ermitteln.

Ohne Wissen der Marines hatten sich die Gutachter in einer illegalen Mine versteckt, die von Dr. Fayel eröffnet wurde. Erst nach tagelangen vergeblichen Versuchen, fanden die Gutachter heraus, wie man das Kommunikationssystem hackt, um einen Notruf abzusetzen. Das sechste Platoon nahm das Signal auf und eilte zu ihrer Position, aber sie waren nicht die einzigen - die Außenseiter und die Hatfield & Harding Sicherheitskräfte hatten es auch gehört. Alle drei Streitkräfte trafen nun am Außenposten zusammen, wobei es dem sechsten Platoon gelang, das gesamte Team trotz schwerem Beschuss von allen Seiten sicher herauszuholen.

Seitdem die Missionsaufzeichnungen freigegeben wurden, haben Historiker jedes kleinste Detail des Leir II-Einsatzes untersucht. Von der beeindruckend niedrigen Verlustrate bis hin zur improvisierten taktischen Reaktion hat die unglaubliche Rettung die Phantasie Tausender beflügelt. Viele fragen sich, wie viele weitere mutige verdeckte Operationen die Phantome abgeschlossen haben, aber die Regierung sie weiterhin geheim hält. So wurden bereits zahlreiche zusätzliche Petitionen eingereicht, in denen um die Freigabe weiterer Aufzeichnungen gebeten wurde, um eine vollständige Darstellung ihrer Geschichte zu ermöglichen.

Das sechste Platoon ist derzeit an der Vanduul-Front stationiert, aber die Regierung verrät nicht, was ihr spezifischer Operationsschauplatz ist. In Anbetracht der vergangenen Aktivitäten und der glanzvollen Geschichte des 6. Platoon ist es wohl nur angemessen zu sagen, dass ihre Mission mit Sicherheit eine sehr wichtige sein wird. Die Phantome mögen zwar nicht so berühmt sein wie das 42. Geschwader oder sogar das 1. Marine-Bataillon, aber die Geschichte hat gezeigt, dass sie zum Schutz des Imperiums beigetragen haben. Das 6. Platoon verkörpert sehr gut das Ethos der Marines, dem Wohl der Allgemeinheit zu dienen und Schutz zu bieten, ohne dafür Anerkennung einzufordern.